|
Die Grundlage der aretiadischen Religion ist der Glaube an die Grosse Mutter Göttin GAIA und ihre 9 Töchter. Der Legende nach gebar GAIA ihre Töchter im Vulkan Igania auf der Insel Almyra. Igania und die Insel Almyra sind heute wichtige Pilgerstätten und die heiligste Stätte auf ganz Aretias. Ein Bad im roten Wasser am Fuße des Vulkanes Igania gehört für jede junge Amazone zu Pflicht, bevor sie in die Kriegerinnenschaft ihrer Phyle oder Hetairoi aufgenommen wird. Die Aretyaden pilgern aber auch an hohen Festtagen nach Almyra oder kommen, um bei den Göttinnen Fürbitte für ihre Anliegen zu leisten. Das aretische PanthέonGAIA, die grosse Mutter Die große Mutter wird auf ganz Aretias gleichermaßen verehrt in jeder Stadt und in jedem Dorf gibt es zumindest einen Schrein ihr zu Ehren. Vor allem aber die Schamaninnen verehren GAIA an heiligen Plätzen, wo die Kraft und Stärke GAIA besonders zu Tage tritt. GAIA bestimmt maßgeblich über das Leben. Sie pflanzt das Leben, lässt uns Leben ihr zu Ehren auf Mutter Erde wandeln und bestimmt wann wir in den ewigen Kreis mit unserem Tod zurückkehren. Diese Dreifaltigkeit des Lebenszyklus in den Bildern der Tochter, der Kriegerin und der Alten symbolisiert. GAIA ist die höchste Göttin auf Aretias.
LEONA, die Jägerin LEONA ist die erstgeborene Tochter GAIAs. Ist die Göttin der Jägd, Hüterin des Mondes und Waldes, Schutzheilige von Aretia Polis [A.P. gesprochen Alpha Pi], Hauptstadt der aretischen Nation. Begleitet von auserwählten Seelen unserer Ahninnen, den Geistern des Waldes und ihren treuen Hunden streift sie durch die A.P. umgebenden Wälder und so manche Schwester hat sie in mondheller Nacht dort gesehen oder verirrten Wanderern den Weg gewiesen. Sie gilt als besonders wild und unzähmbar, doch uns Amazonen gegenüber zeigt sie ihre Barmherzigkeit. Ihre Waffe ist der Bogen, ihr Symbol der Mond, unter den Tieren werden mit ihr Löwen, Bären, Hirsche und Hunde assoziiert. ANTERA, die Liebende Sie ist die Göttin der sinnlichen Liebe, des Wachsen und Entstehens und da sie dem Element des Wassers besonders verbunden ist sie auch Hüterin der Seefahrer. Von ihr stammen die Gefühle der Schwesterlichkeit und der schwesterlichen Liebe, die das große Bindeglied unter den Amazonen sind. Der Sage nach wurde sie von ihrer Mutter nach der Geburt im Meer gewaschen weshalb sie auch häufig den Beinamen ANADYOMENE »die aus dem Meer Auftauchende« trägt. Nach ihrer Geburt fühlte sie sich sehr einsam, bis ihr ihre Gefährtin MAKHAI bei einer Schlacht der Götter gegen die finsteren Mächte begegnete. Diese verliebte sich bei ihrem Anblick in sie, den ANTERAs Schönheit wird von keiner Sterblichen noch Göttin übertroffen. Um ihrer Zuneigung Ausdruck zu verleihen gingen ANTERA und MAKHAI den Lebensbund ein und schworen sich fortan für alle Ewigkeiten die Treue. ANTERA ist die Schutzheilige des Nomos Aretia. Ihre Symbole sind wohlduftende Blüten, Äpfel, Delfine und Schwäne. MAKHAI, die Kämpferin Sie ist die Göttin des Kampfes, der Kriegstaktiken und Strategie und Wehrhaftigkeit. . Sie gilt als aggressiv und kampfeslustig, dennoch steht sie für die Ehrhaftigkeit des Kampfes, der in der Aretischen Kultur einen hohen Stellenwert hat. Sie wird von den aretischen Amazonen angerufen, wenn diese in den Kampf ziehen. Jeder ehrenhafte Kampf gilt als als eine Huldigung an sie. Sie ist die Gefährtin von ANTERA, in die sie sich beim ihrem Anblick verliebte und mit der sie den Lebensbund einging. Sie ist die Schutzheilige des Nomos Taygetos, ihr Haupttempel steht in Glaris. Ihre Symbole sind Lanze, Axt, Schwert und Pferd. Oftmals wird ihr Name von den Aretyaden als Schlachtruf in den Kampf getragen. Die Spiele von Ala Qila bei denen sich die besten Kriegerinnen im sportlichen Wettkampf miteinander messen finden zu Ehren von MAKHAI und in ihrem Geiste statt. Die Spiele werden alle zwei Jahre ausgetragen.
HELAIA, die Lichtbringerin nach ihrer Geburt schenkte ihre Mutter GAIA HELAIA den Sonnenwagen der von ihren zwei Pegusas jeden Tag einmal über das Firmament gezogen wird. HELAIA steht für den Sommer, HELAIA ist in allem was sie tut auf Mäßigung bedacht und achtet darauf das die Sittlichkeit im Handeln. Zu dem ist sie eine der Vorkämpferinnen gegen die finsteren Mächte. Das Symbol ihrer Macht ist das Flammenschwert, Kerzen und die Sonne mit ihr assoziert werden das Feuer, der Phoenixvogel, Helaiafalter (ähnl. Glühwürmchen) und Pegusas. Sie ist die Schutzöttin von Valis Montera, der nördlichsten der aretischen Ostnomoi (Nomoi =Provinzen).
DIKAIOSUNE, die Gerechte Sie ist die Göttin der Gerechtigkeit und des Ausgleichs, Schutzgöttin von Nomos Faras. Ihre Zeichen sind das Schwert und die Waage, ihr Tier der Adler. Ihr Haupttempel steht in Unda Medea. In der Geschichte von Aretias spielt sie eine äußerst wichtige Rolle. Der Legende nach hat sie beim großen „Streit von Ganziniou“, die Regeln für das soziale Gefüge auf Aretias festgelegt. Eigentlich ginges bei der Fehde ging es um Wirtschaftsrechte. DIKAIOSUNE wurde angerufen um zwischen den ersten aretiadischen Stämmen und matriarchalen Königinnenreich und dem damaligen patriarchalen Königreich Pontos zu vermitteln. Nach langen Krieg sollte sie das strittige Land gerecht aufteilen. Doch der pontische König ersann eine List um für sein Reich das bessere Land zuerschleichen und ging mit den Finsteren einen Pakt ein um die Erträge seiner Felder geringer aussehen zu lassen und dafür das besseres Land aus dem Handel zu bekommen. DIKAIOSUNE bat jedoch ihre Schwester und Gefährtin HELAIA sie zu begleiten. Als HELAIA mit ihrem Licht die Höhle in der die Erträge gestapelt wurden erhellte erblickte DIKAIOSUNE den Schwindel und den Pakt. Sie erzürnte so sehr das sie den pontischen König eigenhändig mit ihrem Schwert köpfte. Den Männern des Königs verbot sie fortan ihre Waffen zu tragen und ohne Erlaubnis das aretidische Gebiet zu betreten. Den Aretyaden befahl sie den Männern Schutz zu gewähren und die pontischen Frauen in die Stämme aufzunehmen. Damit war nun ganz Aretias unter der Herrschaft der Amazonen.
KHARITES, die Wissende KHARITES ist die Göttin des Wissens und der der schönen Künste. Sie ist die Schutzgöttin des Nomos Palandes, ihre Symbole sind der Griffel, Schriftrolle, Leier, Theatermaske. Ihrem Einfluss ist es zu verdanken das Bildung und Wissenschaft in der aretischen Kultur einen so hohen Stellenwert einnimmt. So gilt jedes Lernen in einem Musei (Schule), ein Theaterbesuch, Teilnahme an Gesang, etc als eine Huldigung an die Göttin. KHARITES ist die Gefährtin von KER, der Schlafenden. Ihr Ziel ist es eines Tages ihre Gefährtin wieder zu erwecken. Ihr zu Ehren finden jedes Jahr die Kahritestage statt. Ein Wettstreit von Theater, Gesang, Schach, Lesungen und Wissensspielen. Die Kharitestage werden auch häufig als die "Gelehrten"spiele bezeichnet.
KER, die Schlafende KER, ist die Herrin über Krankheiten und Schlaf und sie ist eng mit dem Tod verbunden. Ihre Symbole sind Raben, der zerbrochene Kreis und der Schlafmohn. Sie ist die Schuzgöttin des Nomos Kyros. Dort gibt es eine Gemeinschaft von Schwestern, die Keriten die sich dem besonderen Dienst an der Göttin verschworen haben. Die Keriten haben ein großen Wissen über Krankheiten, Gifte und Todesarten. Viele der Assassinen im Dienst des aretischen Nachrichtendienstes sind tiefgläubige Keriten. KER wurde von Handlangern der finsteren Mächte eine vergiftete Speise als Opfergabe dargebracht, zwar erkannte KER die Gefahr, jedoch war es zu spät und die Göttin fiel in tiefen Schlaf, so dass sie nur über Träume mit anderen kommunizieren kann. Obwohl KER die Herrin über Heilkräfte ist, schafft sie es nicht sich selbst aus ihrem Schlaf aufzuwecken, auch die Bemühungen ihrer Gefährtin KHARITES und ihrer Schwestern waren erfolglos. KER wacht vor dem Portal der Unterwelt, die Tatsache, das sie im Schlaf gefangen ist tut ihrer Wacht keinen Abbruch, da die Seelen der Toten auf der Selben Art und Weise kommunizieren, wie die Mensche im Schlaf.
EWARA, die Ekstasebringerin EWARA, ist eine der schillerndsten Göttinnen auf Aretias. Sie schenkt im Auftrag ihrer Mutter der Welt ihre Früchte, damit man sich an ihnen erfreuen kann. Wer sich jedoch an ihren Gaben schadlos hält von dem verlangt sie einen 'Preis'. Ihre Symbole sind Weihrauchblätter und Weintrauben. Ihre Anhängerinnen feiern sie in rauschenden Festen, aber auch mit asketischen Ritualen um einen ekstatischen und berauschten Zustand zu errreichen und so EWARA näher zu sein. Zahlreiche Mysterien ranken sich um EWARA und ihre Anhängerinnen. Alljährlich finden in Portia Stassiou die Festtage TYCHE und EWARA statt. An diesen Tagen wird den Göttinnen mit Spielen und allerlei Festen gehuldigt. Ein überall auf Aretias gebräuchlicher Trinkspruch zu ihren Ehren lautet. "EWARA!" welcher mit einem fröhlichen "HINEIN!" beantwortet wird.
TYCHE, die Wankelmütige TYCHE ist die Göttin des Glückes, des Handels und des Schicksals. Alljährlich finden in Portia Stassiou die Festtage TYCHE und EWARA statt. An diesen Tagen wird den Göttinnen mit Spielen und allerlei Festen gehuldigt.
Die Presbyteroi Hiera (die heilige Priesterschaft)
Die Priesterinnen, Presbytera (singular) genannt, auf Aretias dienen ihren jeweiligen Göttinnen. Fast immer hat sich eine Presbytera einer Göttin zugewandt, der sie besonders dient. Die Priesterinne wohnen und studieren in den Tempeln der Göttinnen. Die höchste Priesterin, die von der Priesterinnenschaft gewählt wird, ist die Presbytera Hiera und resdiert auf Almyra, der heiligen Insel im Tempelbezirk. Täglich werden in den Tempeln Gebete zu der Göttin Ehren abgehalten, die jungen Amazonen unterrichtet, Arbeiten zu Ehren der Götter vollbracht, Schwestern gesegnet, getröstet, beim sterben geleitet.... Auf Aretias ist es üblich vor der Aufnahme in die Kriegeirnnenschaft im Alter von 15 oder 16 etwa ein halbes Jahr in einem der Tempel seine Tempelzeit zu verbringen. In dieser Zeit werden die angehenden Kriegerinnen in der Mythologie der Grossen Göttin unterrichtet, lernen unsere gemeinsamen Gebete und Rituale kennen, schärfen ihren Geist und bereiten sich auf die Aufnahmezeremonie vor. Zum Abschluss an die Tempelzeit pilgern die jungen Amazonen zur heiligen Insel Alymra um dort am Vulkan der Grossen Göttin zu beten und sich im rotglänzenden Wasser des Vulkanes Igania, dem besondere Kräfte nachgesagt werden, zu waschen. Betreut werden diese jungen Amazonen von einer speziell ausgebildeten Priesterin der Presbytera Paideia. Da nicht in jedem Dorf ein Tempel mit ausgebildeten Priesterinnen steht und damit die Priesterinnen bei den täglichen Gebeten unterstützt werden, gibt es Vorbeterinnen, die Prolitai, die Laienpriesterinnen sind und im Vergleich zu den Presbyteroi nur eine rudimentäre religöse Ausbildung haben, dieses aber mit ihrer Hingabe an die Göttinnen ausgleichen. Die täglichen Gebete sind jedochfreiwillig, denn jede Amazone soll ihren Glauben wie eine persönliche Beziehung zur GROSSEN GÖTTIN pflegen. Ehre in den Augen der Göttin zu erringen wird jedoch von jeder Amazone angestrebt und auch erwartet, denn wer Ehre gewinnt, der tut dies für jede ihrer Schwestern und auf unterschiedlichste Weise. Gebet, Kampf, Mut, Intelligenz, Stärke, Schwesterlichkeit....
Die Schamaninnen
Auf Aretias gibt es viele gesegnete und heilige, aber auch dunkle Orte an denen die göttliche Macht besonders frei fließt. Diese Plätze werden zu bestimmten Tagen an denen die Energien besonders stark sind aufgesucht und es werden von Priesterinnen und Schamaninnen Rituale und Feiern veranstaltet. Die Schamaninnen haben die Fähigkeit diese erdgebundenen Kräfte das ganze Jahr über zu spüren und zum Wohle ihrer Schwestern zu nutzen.
|
|
||||||||||||||||